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Macht

Dieser Text beschreibt Macht.


Der untere Text beinhaltet die Macht Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Macht Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Macht fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Macht möglichst ausführlich zu halten.

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Macht Artikel

Das Wort Macht dürfte von den meisten dem Bedeutungs- oder Wortfeld Herrschaft zugeordnet werden. Wörter wie Machtapparat, Machtergreifung, Machtwechsel, Machthaber legen dieses Verständnis nahe. Aber von seinem germanischen Ursprung her bedeutet Macht ca. allgemein ein Können, eine Fähigkeit. Das gotische Verb magan (=können, vermögen) belegt das. Diese Urbedeutung hat sich bis heute behauptet, insofern Macht in dem weitesten Sinn die Kraft oder Fähigkeit meint, etwas zu bewegen oder zu bewirken. Das Spektrum der Machtfarben und Nuancen reicht von der Anstrengung, ein Absicht mit aller Macht zu erreichen, über die so genannte elterliche Gewalt bis zur Macht der Gewohnheit, der Liebe, der Musik usw.

In den meisten Definitionen und Darstellungen der Macht geht es um verschiedene Formen der Einflussnahme innerhalb kleiner oder größerer Gruppen. Dass jemand auch Macht über sich selbst gewinnen kann, dokumentieren Wörter wie Selbstbeherrschung oder Körperbeherrschung. Eine besondere Qualität hat die Macht über den eigenen Körper in der Kunst der indischen Yogi.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Die Einbeziehung des Anderen. Studien zur politischen Theorie. Mein Klassiker Mit der "Einbeziehung des Anderen" kehrt Habermas in vieler Hinsicht gewissermaßen zu Adorno zurück, nähert seine Position immerhin der von Adorno an. Der häufig zu unrecht als Irrationalist gescholtene Adorno würde dieses Buch sicher mit Begeisterung selbst lesen und darüber diskutieren - am liebsten natürlich in einem herrschaftsfreien...

Definition

Die bekannteste Definition stammt von dem Soziologen Max Weber. "Macht" ist nach ihm "jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel, worauf diese Chance beruht." (Wirtschaft und Gesellschaft, S. 28).

Einen abstrakten Ansatz vertritt Hannah Arendt, die Macht als das Zusammenwirken von Menschen definiert, also als etwas potentiell kurzlebiges und verortbares. In dem Unterschied zu Webers Definition kann Macht nach Arendt nicht gespeichert werden und kann somit begrifflich leicht und in der Konsequenz streng von Ressourcen unterschieden werden. Dabei setzt Arendt nicht voraus, dass die beteiligten Menschen gemeinsame Meinungen, Prämissen oder Ideologien vertreten (Koalitionsfreiheit).

Buch-Tipp: Grundlagen der Elektrotechnik (studien-texte) Einfach ca. - super Buch Ich kann dieses Buch ca. weiterempfehlen. Und am besten man kauft sich auch gleich das Übungsbuch dazu. Dann ist man komplett versorgt. Mir hat es sehr weitergeholfen und es war alles so einfach erklärt, dass es wirklich jeder versteht. Mir hat es die Elektrotechnik verständlich gemacht und ich denk mal für alle die...

Machtbezogene Studien in Einzelwissenschaften

Je nachdem Interesse werden verschiedene Aspekte oder Phänomene der Macht zu dem Gegenstand der Behandlung gemacht:

  • Psychologische Abhandlungen konzentrieren sich auf das individuelle Verhalten der vom Machtstreben bestimmten oder betroffenen Personen. Ein besonderes Behandlungsgebiet behandelt die Machtverhältnisse oder Beziehungen in einer (meist kleinen) Gruppe Gruppendynamik.
  • Soziologische und politologische Studien behandeln die Machtverteilung, ihre Ursachen und Auswirkungen in einer Gesamtgesellschaft oder in politisch oder ökonomisch bedeutenden Gruppen (Machteliten).
  • Pädagogen interessieren sich dafür, welcher Unterrichtsstil und welche Methoden den größten Lernerfolg bei den SchülerInnen versprechen.
  • Historiker haben vor allem die Generierung von Macht und Herrschaft sowie die Bildung von Macht-Eliten in der Vergangenheit in dem Blick.
  • Literar- und Kunsthistoriker behandeln unter anderem die Wirkungsgeschichte bestimmter Schriftsteller, Musiker oder bildender Künstler oder aber einzelne ihrer Werke.
  • Ethnologen unterscheiden z. B. nachdem Grad der Differenzierung der Machtverhältnisse vier gesellschaftliche Organisationsformen: Familienverband, Stamm, Häuptlingsherrschaft, Staat.
  • Werbefachleute möchten schließlich wissen, welche Möglichkeiten der Verhaltenssteuerung es gibt, bezogen auf bestimmte Absichtgruppen, Werbeträger, Inhalte usw.
  • Aus ethischer Sicht ist der Begriff Macht ambivalent. Er hat gewissermaßen eine positive und eine negative Ladung. Positiv zu bewerten sind die konstruktiven Fähigkeiten, negativ die destruktiven. Etwas konkreter und in Anlehnung an Albert Schweitzers Denken und Handeln beweist jemand in dem positiven Fall durch Rat und Tat Ehrfurcht vor dem Leben, in dem negativen Fall das Gegenteil. Positive Beispiele sind Absichtsetzung und Tätigkeit der NGOs Ärzte ohne Grenzen und Greenpeace. Negativbeispiele sind die ökonomischen, militärischen und politischen Programme und Aktionen, die rücksichtslos auf Profit und Macht aus sind. Die starke Ambivalenz der Macht zeigt sich beispielhaft bei der Triage.
  • Die Menschheitsgeschichte lenkt den Blick auf die Entstehung der gegenwärtigen Machtverhältnisse. Die Evolution vom den aufrechten Gang einübenden Vormenschen zu dem Gegenwartsmenschen verlief nicht geradlinig, sondern vereinfacht gesagt zunächst von der instinktgesteuerten und deutlich sozial strukturierten Horde zu dem Familienverband der Urgesellschaft, der auf sprachliche Verständigung und Zusammenarbeit angelegt war. Diese erste Phase der Menschwerdung reduzierte die Wirksamkeit der Rangordnung idealiter auf ein Minimum bei optimaler Kooperation. Erst nach Millionen Jahren begann die zweite Phase mit einer Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung. Es kam zur Re-Evolution der Rangordnung. Seit dem Sesshaftwerden des Menschen wurde in kürzester Zeit (nachdem Maßstab der Evolution) und in wenigen Schritten (Stammesverband, Häuptlingsherrschaft, Staat) die relativ egalitäre Urgesellschaft durch die extrem hierarchisierte Gesellschaft von heute ersetzt, begleitet von einer Rückkehr der Rangkämpfe. Diese wurden von Jahrtausend zu Jahrtausend verlustreicher und bedrohen inzwischen den Fortbestand der Spezies Homo sapiens. Das macht begreiflich, warum der Historiker Jacob Burckhardt, die Taten der Macht-Eliten vor Augen, zum Schluss kam: Und nun ist alle Macht an sich böse, gleichviel wer sie ausübe.
Buch-Tipp: Leistungselektronik. Grundlagen und Anwendungen in der elektrischen Antriebstechnik (studien-texte) Modern und informativ Die Entwicklung der Leistungselektronik schreitet schnell voran, darum bleiben die Lehrbücher dazu besonders bei der Behandlung modernerer Verfahren nicht lange aktuell. Um so erfreulicher ist es, daß in Büchern wie diesem der neueste Stand festgehalten wird. Die Wissensvermittlung erfolgt hier in angenehm knapper Weise....

Literatur

Wieser, Friedrich (1926). Das Gesetz der Macht. Wien: Springer.

Greene, Robert (2001). Power - die 48 Gesetze der Macht. DTV

Buch-Tipp: Methodik klinischer Studien. Methodische Grundlagen der Planung, Durchführung und Auswertung: Methodische Grundlagen Der Planung, Durchfuhrung Und Auswertung (Statistik und ihre Anwendungen) Übersichtlich, verständlich, fundiert Ich bin begeistert von diesem Buch, was anhand von veröffentlichten medizinischen Studien das Design, die benutzten statistischen Methoden und deren Interpretation beschreibt. Ich bin keine Mathematikerin und von Lothar Sachs' Angewandte Statistik ein wenig von den Formeln erschlagen. Auf Formeln wird natürlich...

Zitate

  • Und nun ist die Macht an sich böse, gleichviel wer sie ausübe. Sie ist kein Beharren, sondern eine Gier und eo ipso unerfüllbar, daher in sich unglücklich und muß also andere unglücklich machen."Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen, 1905
  • Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen. (Theodor W. Adorno, Minima Moralia, Erster Teil, 1944)
  • Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und in dem Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht. (Michel Foucault, Sexualität und Wahrheit 1983, S. 115)
  • Von anderen Kommunikationsmedien unterscheidet Macht sich dadurch, daß ihr Code auf beiden Seiten der Kommunikationsbeziehung Partner voraussetzt, welche Komplexität durch Handeln -- und nicht ca. durch Erleben -- reduzieren. (Niklas Luhmann: Macht. Stuttgart, Lucius & Lucius, 32003, S. 19.)
Buch-Tipp: Perry Rhodan Silber Edition 01. Die Dritte Macht. 12 CDs (eBusiness-Studien) Quadratisch, praktisch, gut. . . . . Tja, was soll dieser Spruch nun mit einem Hörbuch zu tun haben? Ganz einfach - das erste was man in den Händen hält, ist die randvolle CD-Box, passend zu den Silberlingen, wiedie Bücher gerne genannt wurden, in Silber gehalten. Aber natürlich kommt es vielmehr aus den Inhalt an, welcher aus einem mehrseitigen,...

Begriffliches Umfeld

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